Sicherheitsparcours
Eintägig oder nur einen Halbtag
Welche gesetzlichen Vorgaben für Arbeitgeber im Bereich Weiterbildung von Mitarbeitern bestehen wird in einem Fachartikel auf unserer Website aufgegliedert und erklärt. https://www.komp-zentrum.ch/wiederholungspflicht/

Unter den oben beschriebenen Voraussetzungen ist es naheliegend davon auszugehen, dass die Mitarbeitenden eines Betriebes eine einst absolvierte Ausbildung einfach nach einem definierten Zeitraum erneut besuchen. Und die Wiederholung eines Grundkurses stellt auch vermeintlich sicher, dass Vergessenes wieder gelernt wird. Doch dieser Lösungsansatz kann auch Nachteile bergen:
Das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeitenden soll nicht schwallartig mit ein- oder mehrtägigen Wiederholungskursen zu einem Thema aufgefrischt werden. Vielmehr sollen kleinere Inputs zu einzelnen Themen erfolgen. An einem Tag wird also nicht das gesamte Wissen zu einem Ausbildungsbereich (Bsp. Grundkurs Hubarbeitsbühne) repetiert, sondern es wird nur ein ausgewähltes Thema aus diesem Bereich behandelt.
Dieses Thema (Bsp. Notabsenkung bei Hubarbeitsbühnen) wird im Idealfall aufgrund von Erfahrungen/Erkenntnissen aus dem Betrieb oder der Weiterentwicklung vom Stand der Technik ausgewählt. Vier bis sechs dieser «Posten» werden in Gruppen à 6 TN an einem Sicherheitsparcours absolviert.

Für die Durchführung des Sicherheitsparcours stehen eine halbtägige oder eine eintägige Variante zur Auswahl.
| Variante A | Varitane B | Variante C | |
|---|---|---|---|
| Dauer: | Halbtag | ganzer Tag | ganzer Tag |
| Inhalte: | 4 Themen 1 Thema wird auf Wunsch des Kunden neu erarbeitet | 6 Themen 1 Thema wird auf Wunsch des Kunden neu erarbeitet | Nach Kundenwunsch |
| Ausbildner: | 1 Ausbildner pro Posten | 1 Ausbildner pro Posten | 1 Ausbildner pro Posten |
| Anzahl TN: | max. 12 | max. 18 | individuell |
| Gruppengrösse: | 6 Teilnehmer | 6 Teilnehmer | ± 6 Teilnehmer |
| Kosten: | CHF 3’840 | CHF 5’760 | auf Anfrage |

Der Aufbau der einzelnen Posten orientiert sich an einem Standard und ermöglich es so die Themen frei zusammenzustellen und gegeneinander auszutauschen. In der Regel erfolgt als Einstieg ein Theorieinput. Nach einem kurzen Lerntransfer in die Praxis, wird das erworbene Wissen in praktischen Aufgaben angewendet und vertieft.
Die Teilnehmenden bewegen sich in Gruppen à 6 Personen, sie bewegen sich in einer festgelegten Reihenfolge von Posten zu Posten. Jeder dieser Posten wird jeweils von einem Ausbildner betreut.

Wir haben für Sie bereits zahlreiche Möglichkeiten/Themen zusammengetragen. Gerne können Sie uns aber Wunschthemen mitteilen und wir erarbeiten für Sie den Inhalt für den Posten.
1) Traglastdiagramme lesen und verstehen
a) Input Hebelgesetz
b) Herstellervorgaben
c) Aufgaben
2) Anbaugeräte
a) Input Maschinenrichtlinie
b) Herstellervorgaben
c) Gabelverlängerung, Bigbag-Traverse
3) Die Brems-Challenge
a) Input dynamische Kräfte
b) Tagessieger
4) «Sicht(barkeit)»bei Staplern
a) Escaperoom-Setting
b) 6 Aufgaben
c) Tages-Siegergruppe
5) Ladungssicherung für Stapler
a) Input Physik
b) Versuchsdurchführung
c) Ladungssicherungsaufgaben
1) Einsatz von Rückhaltesystemen auf HAB
a) Verschiedene Bauarten
b) Gesetzliche Vorgaben
c) Richtige Anwendung
2) Die tägliche Inbetriebnahme von HAB
a) Was bedeutet «gemäss den Angaben des Herstellers» für die Praxis?
b) Praxisinput zum Ablauf
c) Tipps für die Umsetzung in der Praxis
3) Wie eine Instruktion/Einweisung erfolgen sollte
a) Input zur Dokumentationspflicht
b) Angaben in Betriebsanleitungen Standard vs. herstellerspezifisch
c) Tipps für die Umsetzung in der Praxis
4) Arbeitsplanung und Gefahrenermittlung
a) Theorieinput
b) Praxisbeispiele
c) Arbeitsvorlage KompZen
5) Notfallplanung
a) Theorieinput
b) Praxisbeispiele
c) Arbeitsvorlage KompZen
6) Tragfähigkeit bei der Abstützung von HAB
a) Abstützung richtig konzipieren
b) Bodentragfähigkeit und maximale Stützkraft
c) Anwendung der KompZen-Praxishilfe
7) Rettungsübung
a) Theorieinput
b) Notabsenkung
c) Rettung einer hilflosen Person aus dem Korb
1) Überwurfsystem
a) Theorieinput
b) Varianten und Material
c) Aufbau
gefolgt von
2) Rettungsübung für Überwurfsysteme
a) Theorieinput
b) Varianten und Material
c) Aufbau
3) Einsatz von Rettungsgeräten
a) Bauarten
b) Vor- und Nachteile
c) Einsatzmöglichkeiten in der Praxis
4) Tägliche Sichtkontrolle von PSAgA
a) Prüfpunkte
b) Ablauf
c) Tipps für die Umsetzung in der Praxis
5) PSAgA auf Hubarbeitsbühnen
a) Übersicht «Stand der Technik»
b) Varianten
c) Tipps für die Umsetzung in der Praxis
6) Rettungsübung (Rettung nach unten)
a) Input Theorie
b) Hängetraume
c) Realitätsnahes Szenario
7) Systempriorisierung
a) Die 3 Stufen
b) Vor- und Nachteile
c) Praxisanwendung
8) PSAgA auf Leitern
a) Input Stand der Technik
b) Varianten
c) Tipps für die Umsetzung in der Praxis
9) Richtig anschlagen
a) Input «Stand der Technik»
b) Bauformen und Materialübersicht
c) Anschlagtechniken und Möglichkeiten
1) Lastaufnahmemittel
a) kraftschlüssig vs. formschlüssig
b) Input Stand der Technik
c) Inbetriebnahme und Anwendung
2) Neigungswinkel ß
a) Input Physik
b) Auswirkungen des Neigungswinkels am Praxismodell
c) Praxisanwendung
3) Tägliche Inbetriebnahme
a) Theorieinput
b) Herstellervorgaben
c) Checkliste erarbeiten
4) Anschlagtechnik für Fortgeschrittene
a) Theorieinput aus den EN
b) Tragfähigkeitsberechnung
c) Lastpositionierung
5) Tragfähigkeit
a) Anwendung der Tragfähigkeitstabelle
b) tragende Stränge bestimmen
c) Produkte für Lasten bestimmen
1) Refresh BLS-AED (zertifiziert durch SRC)
a) BLS
b) Wiederbelebungsalgorithmus nach SRC
c) Eigenschutz
(Dauer nach Kursrichtlinie: Basic Provider = 1h; Generic Provider = 3 h)
2) Wundversorgung
a) Material in der Notfallapotheke
b) Anwendung
c) Tipps für die Praxis
3) Notfallszenarien
a) Alarmierung
b) Stromunfall
c) Verkehrsunfall
4) Notfallszenarien
a) Alarmierung
b) Verbrennung
c) Schnittwunden
5) Notfallszenarien Baustelle
a) Alarmierung
b) Herzkreislauf-Stillstand
c) Sturzunfall
1) Lärm/Gehörschutz
a) Theorieinput
b) Lärmmessung in der Praxis
c) PSA-Produkte
2) Stolperunfälle
a) Theorieinput
b) Stolperfallen im Betrieb identifizieren
c) Auswertung und Verbesserungsmöglichkeiten
3) Asbest
a) Input Stand der Technik
b) Auswirkungen auf die Gesundheit
c) Asbest erkennen und richtig reagieren
4) Heben und Tragen von Lasten
a) Input Physiologie
b) Hilfsmittel
c) Richtig tragen
5) Augenschutz
a) Theorieinput
b) Verschiedene Modelle von Sicherheitsbrillen vorstellen
c) Augenverletzungen und deren Folgen (Praxisteil mit manipulierten Brillen)
6) Tragbare Leitern
a) Theorieinput
b) Gesetzliche Grundlagen
c) Arbeiten mit der Checkliste (Leitern benutzen/prüfen)
7) Kopfschutz
a) Theorieinput
b) Gesetzliche Grundlagen
c) Praxisexperiment mit fallenden Gegenständen
8) Handschutz/Hautschutz
a) Theorieinput
b) Kategorien von Handschutz und Hautschutz
c) Praxisexperiment Hautschutz mit Lösungsmittel
9) Stress am Arbeitsplatz
a) Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz
b) Gesetzliche Grundlage
c) Checkliste – was stresst?
1) Kommunikation – «Keep talking and nobody explodes»
a) Spielregeln
b) Kommunikation unter Zeitdruck „Bombenentschärfung“
c) Debriefing
2) Feedback geben
a) Input Sender-Empfänger
b) Dos and don’ts
c) Übungen
Kompetenzzentrum für
Arbeitssicherheit AG
Güterstrasse 72
CH-4133 Pratteln
Tel. +41 61 575 10 10
info@komp-zentrum.ch
Kompetenzzentrum für Arbeitssicherheit AG
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CH-8424 Embrach
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